Auf Bewerbungsfotos unfotogen? Daran liegt es wirklich und so kannst Du es ändern  

Auf Bewerbungsfotos unfotogen
Nur Courage zur Blamage - Patrick Lux anno 2002. Die Zeiten haben sich geändert - das ist gut so.

Kannst Du Dich noch an Deine ersten Bewerbungsbilder erinnern? 

Bei mir war das nicht in Hamburg, sondern in der Kleinstadt in der ich aufgewachsen bin. Fotostudio Meyer. Und ich habe mich damals für das Fotovolontariat (Ausbildung/Trainee zum Fotoredakteur) beworben. 

Das lief in etwa so ab: Reinkommen, hinstellen, die Fotografin drückt ab und ich soll mir dann aus fünf Bildern was aussuchen. Wow. Ja puh, dann nehm ich das was nicht ganz so schlecht aussieht. Das macht 15 Euro.

Kommt Dir bekannt vor? 

So werden überall in der Republik Bewerbungsbilder geschossen. Lieblos im 15 Minuten Takt. 

Über das Bild schmunzel ich heute noch. War das wirklich ich? Das sah mir doch damals gar nicht ähnlich. Aber irgendwie sehen Bewerbungsfotos ja immer alle gleich aus… Warum eigentlich?

Bewerbungsfotos, oft mit dem Zusatz „klassische“, sind so eine eine komische Gattung Foto. Eine von der wir alle ein Klischee im Kopf haben, die müssten so aussehen. Irgendwie ein bisschen steif, Köpfen in die Richtung, alle in dieser Standart-Pose. Wie Familienfotos mit Onkels und Tanten. Grausam, aber macht man halt so.

Dabei sollen Bewerbungsfotos doch bewerben, also für Dich als Menschen sprechen. Sie sollen Kontakt aufbauen und Interesse vermitteln. Und zwar mit Persönlichkeit und nicht Uniformität. Eben keinem Klischee zu entsprechen. 

Der Grund für die „Schrecklichkeit“ dieser Fotos liegt in Ihrer Entstehungsweise. In diesem scheinbar festgeschriebenen Standardablauf. Der eben auch bestenfalls Standart als Ergebnis vorsieht. Alles andere sind Glückstreffer. Er muss in einer bestimmten Zeit abgeschlossen sein, sonst stimmt die betriebswirtschaftliche Kalkulation für das Fotostudio nicht. 

In der kurzen Zeit kann jedoch eins nicht entstehen, dass für persönliche Fotos essentiell ist: Vertrauen. Zwischen Dir und dem*der Fotografen*in. 

Es kommt aber noch schlimmer: Es entsteht das Glaubensmuster, das gehe mit Dir nicht besser. Du denkst Du wärest unfotogen. Wir bewerten Fotos immer nach dem Ergebnis nicht nach den Umständen. Entscheidend ist: Passt Das Duo „Du und der Fotograf“ zusammen. Könnt ihr mit einander das Ergebnis erreichen, dass Dich weiterbringt.

Denn bei Fotos musst Du bereit sein, die Kontrolle abzugeben. Denn am Auslöser sitzt jemand anders.

Wie kommst Du aus dem Dilemma raus? Ganz einfach: Sprechen. Ganz uralte Technik um sich kennen zu lernen 🙂 Bei einem Telefonat oder Video-Call finden wir heraus ob wir auf der gleichen Welle funken. Ich frage nach Deinen bisherigen Erfahrungen, Deinen Wünschen und wohin die Reise hingehen soll. Schreib mir jetzt eine Nachricht und wir vereinbaren einen Termin. Kostenfrei und unkompliziert. 

Patrick Lux

Patrick Lux

Ich fotografiere in meiner Wahlheimat Hamburg Unternehmen und Persönlichkeiten. Damit Sie bei Ihrer Zielgruppe dauerhaft in der Sichtbarkeit und Erinnerung bleiben.