Bewerbungsfotos in Farbe oder Schwarzweiss?

Bewerbungsfotos in Farbe oder Schwarzweiss
Foto: Robert Katzki

Sich um eine Stelle zu bewerben, kann nervenaufreibend sein. Es gibt viel zu bedenken: Dein Lebenslauf, Dein Anschreiben, ob Du eine E-Mail schickst oder sich online bewerben sollst. Solltest Du eine oder zwei Seiten haben? Welche Schriftart ist am besten geeignet? Soll ich eine Liste von Referenzen beifügen? Und vergessen wir nicht den wichtigsten Teil – Dein Bewerbungsfoto!

Ganz gleich, ob Du am Anfang Ihrer Karriere stehst oder Dich bereits in Deinem Fachgebiet etabliert hast, dieses Bild wird von Deinem Personalverantwortlichen als erstes wahrgenommen – vor allem in Deutschland und der Schweiz! Die meisten Personalverantwortlichen sehen es sich an, bevor sie Ihren Lebenslauf überhaupt gelesen haben. Wenn Du Dich um eine Stelle bewirbst, ist es wichtig, professionell und vorzeigbar auszusehen. Da ist es nur logisch, dass sich viele fragen, ob sie Farb- oder Schwarz-Weiß-Fotos verwenden sollen. Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile…

Farbfotos wirken modern, Schwarz-weiß-Fotos klassisch

Wenn es um die Frage der Farbe geht, hast Du die Wahl: modern oder klassisch.

Farbfotos sind häufiger anzutreffen und daher moderner. Schwarz-Weiß-Fotos sind weniger verbreitet, aber sie sind auch zeitlose Klassiker.

Wenn Sie ein Foto in Schwarz-Weiß aufnehmen, schaffen Sie automatisch etwas, das klassisch aussieht, weil es die Schwarz-Weiß-Fotografie schon so lange gibt. Sie ist nicht mehr so verbreitet, aber sie kommt nie aus der Mode! Deine Freunde könnten denken, dass Dein Foto wie etwas aus einer alten Zeitschrift oder einem alten Film aussieht; das ist großartig, weil es sie dazu bringt, sich Ihr Bild länger anzusehen, als wenn es nur normale Farbbilder auf ihren Handys wären! Dieser Effekt ist sogar so stark, dass manche Menschen es vorziehen, historische Dinge in Schwarz-Weiß statt in Farbe zu sehen (z. B. alte Fotos). Ein Grund, warum die Menschen es lieben, ältere Dinge in Schwarz-Weiß zu sehen, ist, dass es keine Ablenkung durch helle Farben gibt – es lenkt die Aufmerksamkeit auf das, was am wichtigsten ist: Form/Formalität/Struktur und nicht Farbschemata.“.

Was am besten zu Deiner Bewerbung passt weißt Du am besten

Letztendlich liegt es an Dir. Wenn Du Dich in Farbe wohler fühlst, sollten Sie es tun! Ein Schwarz-Weiß-Foto ist in einer Bewerbung viel seltener zu sehen. Aber wenn Sie den klassischen Look suchen oder einfach anders sein wollen, ist es völlig in Ordnung – und vielleicht sogar erwünscht -, ein Porträtfoto in Graustufen einzureichen.

Denken nur daran: Sie sollten immer das wählen, womit Du am glücklichsten bist. Es gibt da kein richtig oder falsch.

Die Persönlichkeit ist ohnehin der wichtigste Aspekt bei diesem Prozess!

Fazit

Farbfotos wirken modern, Schwarz-Weiß-Fotos klassisch. Am Ende ist das Wichtigste, dass Sie mit Ihrem Porträtfoto zufrieden sind. Wählen Sie ein Foto, das zu Ihrem Alter passt und das Sie anderen gerne zeigen. Die Hauptsache ist, dass es Sie gut und im besten Licht darstellt!

Patrick Lux

Patrick Lux

Ich fotografiere in meiner Wahlheimat Hamburg Unternehmen und Persönlichkeiten. Damit Du bei Deiner Zielgruppe dauerhaft in der Sichtbarkeit und Erinnerung bleibst.

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